(Die Seite wurde neu angelegt: „{{DISPLAYTITLE:Hermann Leibold}} =Hermann Leibold= <lex id="ereig-0105">Fußballspieler</lex>, Lehrer, * 21. Juli 1888 Karlsruhe, † 21. November 1957 Reutlingen, ∞ 23. April 1914 Bretten, Johanna Scherer, 2 Töchter.<br/ ><br/ > Der Sohn eines Kanzleiassistenten war 1908 als Unterlehrer in Bretten tätig und ging nach dem <lex id="ereig-0074">Zweiten Weltkrieg</lex> als Rektor der <lex id="ins-1445">Lidellschule</lex> in der <lex id="top-1856">Markg…“) |
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<lex id="ereig-0105">Fußballspieler</lex>, Lehrer, * 21. Juli 1888 Karlsruhe, † 21. November 1957 Reutlingen, ∞ 23. April 1914 Bretten, Johanna Scherer, 2 Töchter.<br/ ><br/ > |
<lex id="ereig-0105">Fußballspieler</lex>, Lehrer, * 21. Juli 1888 Karlsruhe, † 21. November 1957 Reutlingen, ∞ 23. April 1914 Bretten, Johanna Scherer, 2 Töchter.<br/ ><br/ > |
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Der Sohn eines Kanzleiassistenten war 1908 als Unterlehrer in Bretten tätig und ging nach dem <lex id="ereig-0074">Zweiten Weltkrieg</lex> als Rektor der <lex id="ins-1445">Lidellschule</lex> in der <lex id="top-1856">Markgrafenstraße</lex> in den Ruhestand. Im <lex id="ereig-0068">Ersten Weltkrieg</lex> erhielt er 1918 beim Infanterieregiment 111 die Silberne Verdienstmedaille am Bande der militärischen Karl-Friedrich-Verdienstmedaille. In den 1920er-Jahren übernahm er die Leitung des Kirchenchors der "Neuweststadt", aus dem 1928 der Chor der <lex id="ins-1245">Markuskirche</lex> wurde. Als Mitglied der <lex id="ins-0445">Liederhalle</lex> wurde er 1933 für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. |
Der Sohn eines Kanzleiassistenten war 1908 als Unterlehrer in Bretten tätig und ging nach dem <lex id="ereig-0074">Zweiten Weltkrieg</lex> als Rektor der <lex id="ins-1445">Lidellschule</lex> in der <lex id="top-1856">Markgrafenstraße</lex> in den Ruhestand. Im <lex id="ereig-0068">Ersten Weltkrieg</lex> erhielt er 1918 beim Infanterieregiment 111 die Silberne Verdienstmedaille am Bande der militärischen Karl-Friedrich-Verdienstmedaille. In den 1920er-Jahren übernahm er die Leitung des Kirchenchors der "Neuweststadt", aus dem 1928 der Chor der <lex id="ins-1245">Markuskirche</lex> wurde. Als Mitglied der <lex id="ins-0445">Liederhalle</lex> wurde er 1933 für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. |
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Aktuelle Version vom 28. September 2026, 11:55 Uhr
Hermann Leibold
Fußballspieler, Lehrer, * 21. Juli 1888 Karlsruhe, † 21. November 1957 Reutlingen, ∞ 23. April 1914 Bretten, Johanna Scherer, 2 Töchter.
Der Sohn eines Kanzleiassistenten war 1908 als Unterlehrer in Bretten tätig und ging nach dem Zweiten Weltkrieg als Rektor der Lidellschule in der Markgrafenstraße in den Ruhestand. Im Ersten Weltkrieg erhielt er 1918 beim Infanterieregiment 111 die Silberne Verdienstmedaille am Bande der militärischen Karl-Friedrich-Verdienstmedaille. In den 1920er-Jahren übernahm er die Leitung des Kirchenchors der "Neuweststadt", aus dem 1928 der Chor der Markuskirche wurde. Als Mitglied der Liederhalle wurde er 1933 für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
Leibold trat 1903 dem FC Phönix bei, wechselte aber noch in diesem Jahr zu BTuFC (Berliner Thor- und Fußball-Club) Britannia 1892, mit dem er die Berliner Meisterschaft gewann. 1904 kam er zurück zum FC Phönix und gewann mit diesem 1909 die deutsche Fußballmeisterschaft. Zum 4:2 gegen den BTuFC Viktoria 89 trug der Stürmer ein Tor zum 3:1 bei. Er spielte danach noch bis 1914 für den Karlsruher FC Phönix.
Nach der Machtübertragung auf die Nationalsozialisten trat er am 1. November 1933 der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt (NSV) bei, zum 1. Mai 1937 wurde er Mitglied der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP), für die er als Blockhelfer tätig war. Am 8. April 1948 wurde er von der Spruchkammer als Mitläufer eingestuft und musste ein Sühnegeld von 360 RM zahlen.
Quellen
GLA 465h/31853; Karlsruher Zeitungen, https://digital.blb-karlsruhe.de/topic/view/7756828 (Zugriff am 15. September 2026).