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De:Lexikon:bio-2193: Unterschied zwischen den Versionen

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==Quelle==
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Karlsruher Zeitungen, https://digital.blb-karlsruhe.de/topic/view/7864903, (Zugriff am 12. Februar 2026, hier vor allem Badische Presse vom 2. Mai 1929 und Karlsruher Tagblatt vom 3. Mai 1929).
Karlsruher Zeitungen, https://digital.blb-karlsruhe.de/topic/view/7864903 (Zugriff am 12. Februar 2026, hier vor allem Badische Presse vom 2. Mai 1929 und Karlsruher Tagblatt vom 3. Mai 1929).

Aktuelle Version vom 23. März 2026, 11:44 Uhr


Adolf Fellmeth

Geistlicher Verwalter beim Evangelischen Oberkirchenrat, Vorsitzender des Alldeutschen Verbandes Karlsruhe, ev., * 30. September 1855 Mühlburg/Stadt Karlsruhe, † 3. Mai 1929 Karlsruhe, ∞ Maria Luise Klara Wettstein, 2 Kinder.

Der Sohn des Mühlburger Pfarrers Ludwig Karl Friedrich Fellmeth wurde 1877 Finanzpraktikant, 1882 Sekretär beim Evangelischen Oberkirchenrat, 1885 Geistlicher Verwalter und Vorstand der Evangelischen Stiftungen in Offenburg. In diesem Jahr promovierte er zum Dr. phil. Nach einer kurzen Tätigkeit für die Intendanturverwaltung der Kriegsmarine wurde er 1891 Vorstand der Stiftsschaffnerei Mosbach. 1897 wechselte er dann in die Hauptverwaltung des Oberkirchenrats und wurde dort 1900 Revisionsvorstand. Im Ersten Weltkrieg kam er zunächst als Hauptmann und Kompagnieführer eines bayerischen Landsturmbataillons nach Belgien, später an die Ostfront. Aus dem Militärdienst schied er als Major aus und wurde 1919 beim Oberkirchenrat in den Ruhestand versetzt.

Nachdem er schon länger dem Vorstand der Ortsgruppe Karlsruhe des antisemitischen und nationalistischen Alldeutschen Verbandes angehört hatte, übernahm er 1911 den Vorsitz und behielt ihn bis zu seinem Tode.

Ernst Otto Bräunche 2026

Quelle

Karlsruher Zeitungen, https://digital.blb-karlsruhe.de/topic/view/7864903 (Zugriff am 12. Februar 2026, hier vor allem Badische Presse vom 2. Mai 1929 und Karlsruher Tagblatt vom 3. Mai 1929).