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De:Lexikon:bio-2194: Unterschied zwischen den Versionen

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==Quellen==
==Quellen==
GLA 233/43862; Verband des Hauses Schilling, https://schilling-association.org/geschichte-sued.html, hier [https://schilling-association.org/geschichte-sued/articles/familienbeschreibung-1905.html Lebensbeschreibung derer Schilling von Canstatt, S. 203-205] (Zugriff am 9. März 2026); Karlsruher Zeitungen, https://digital.blb-karlsruhe.de/topic/view/7756828 (Zugriff am 10. März 2026).
GLA 233/43862; Verband des Hauses Schilling, https://schilling-association.org/geschichte-sued.html, hier [https://schilling-association.org/geschichte-sued/articles/familienbeschreibung-1905.html Lebensbeschreibung derer Schilling von Canstatt], S. 203-205 (Zugriff am 9. März 2026); Karlsruher Zeitungen, https://digital.blb-karlsruhe.de/topic/view/7756828 (Zugriff am 10. März 2026).
==Literatur==
==Literatur==
Hohenwettersbach. Streifzüge durch die Ortsgeschichte, hrsg. vom Stadtarchiv Karlsruhe und der Ortsverwaltung Hohenwettersbach durch Anke Mührenberg, Karlsruhe 2012, S. 19-26.
Hohenwettersbach. Streifzüge durch die Ortsgeschichte, hrsg. vom Stadtarchiv Karlsruhe und der Ortsverwaltung Hohenwettersbach durch Anke Mührenberg, Karlsruhe 2012, S. 19-26.

Version vom 23. März 2026, 15:24 Uhr


Viktor Georg Wilhelm Friedrich Odön Arpad Freiherr Schilling von Canstatt

Gutsbesitzer, * 23. Dezember 1863 Hohenwettersbach/Stadt Karlsruhe, † 16. Mai 1952 Hohenwettersbach, ev., ∞ 23. September 1902 Lili Babette Friederike Kann, 4 Töchter.

Viktor Freiherr Schilling von Canstatt, Sohn des Hohenwettersbacher Gutsbesitzers Wilhelm Friedrich Schilling von Canstatt, wurde zunächst zuhause unterrichtet, besuchte dann die Vorschule und das Gymnasium in Karlsruhe und schließlich das in Leipzig. In Hockenheim absolvierte er ein landwirtschaftliches Studium. Seine militärische Laufbahn begann er 1881 mit der Prüfung für Einjährig-Freiwillige, ehe er am 1. Oktober 1885 beim 3. Badischen Dragonerregiment Prinz Karl Nr. 22 seinen Dienst begann. Am 3. Dezember 1888 schied er aus und wurde zum Leutnant der Reserve ernannt, da sein Vater verstorben war und er nun das Gut Hohenwettersbach übernehmen musste, das seit 1725 im Besitz der Familie war.

Schilling von Canstatt nahm am Ersten Weltkrieg teil und wurde 1916 als Stabsoffizier im Rang eines Rittmeisters mit dem Ritterkreuz des Ordens vom Zähringer Löwen ausgezeichnet. Zuvor hatte er bereits das Eiserne Kreuz II. Klasse und die Großherzog-Friedrich-Medaille erhalten. Der Gutsherr war seit 1888 auch Mitglied des Durlacher Militärvereins und im Badischen Kriegerbund sehr aktiv. Dies blieb er auch nach der Machtübertragung auf die Nationalsozialisten.

Die Familie Schilling von Canstatt spielte für Hohenwettersbach immer eine große Rolle und wurde dort sehr geschätzt. Als die Gemeinde 1864 selbständig wurde, trat sie ein Drittel ihres Grund und Bodens ab. 1924 versuchte Viktor von Schilling-Canstatt aber statt der vom badischen Staat favorisierten Vereinigung von Hofgut und Gemeinde die Selbständigkeit seiner Hofgemarkung zu erreichen, was vom Bezirksamt verweigert wurde. Daraufhin erwog er sogar eine Eingemeindung nach Durlach, was aber ebenfalls scheiterte. 1931 verfügte das Staatsministerium die Vereinigung.

Mit Viktor Schilling von Canstatt endete die Familienlinie im männlichen Teil. Seine Tochter Ilona, die mit Hubert Ritter und Edler von Maffai verheiratet war, trat 1962 aber seine Nachfolge als Gutbetreiberin an.

Ernst Otto Bräunche 2026

Quellen

GLA 233/43862; Verband des Hauses Schilling, https://schilling-association.org/geschichte-sued.html, hier Lebensbeschreibung derer Schilling von Canstatt, S. 203-205 (Zugriff am 9. März 2026); Karlsruher Zeitungen, https://digital.blb-karlsruhe.de/topic/view/7756828 (Zugriff am 10. März 2026).

Literatur

Hohenwettersbach. Streifzüge durch die Ortsgeschichte, hrsg. vom Stadtarchiv Karlsruhe und der Ortsverwaltung Hohenwettersbach durch Anke Mührenberg, Karlsruhe 2012, S. 19-26.